Die wichtigsten Monumente
CARLUC :
Das Kloster Carluc war seit dem IV. Jahrhundert eine christliche Gebets- und Pilgerstätte, da es auf der alten römischen Heer- und Handelsstraβe, der Via Domitia, liegt, die Italien mit Spanien verbindet, sowie auf dem Jakobsweg (neue Ausschilderung des Weges). In einer in den Felsen gehauenen Nekropole befinden sich mehrere Duzend Gräber. Die Kapelle, ein Überrest des Klosters aus dem XII. Jahrhundert, ist der Mittelpunkt dieser Oase der Natur.
SIMIANE :
Die 18 Meter hohe Rontonde ist ein Ende des XII. Jahrhunderts erbauter Wohnturm, der wichtigste Teil des Schlosses Agoult-Simiane. Im ersten Stock befindet sich ein herrlicher romanischer Saal mit 12 arkadenförmigen Nischen, deren Kapitelle reich verziert sind. Die Decke dieses Saales besteht aus einer Kuppel, deren Verstrebungen alle zu einem Occulus (runde Öffnung) in ihrer Mitte führen.
GANAGOBIE :
Die Abtei Ganagobie wurde in der Mitte des X. Jahrhundert auf einer groβflächigen mit Steineichen bepflanzten Hochebene erbaut. Nur die Kirche kann heute besichtigt werden. Sie hat ein herrlich verziertes Portal und besitzt in der Absis wunderschöne romanische Mosaike. Die klösterlichen Gebäude und das Kloster werden zur Zeit von Mönchen eines Benediktinerordens genutzt.
SALAGON :
Das Priorat von Salagon, Eigentum des Departements und etnologisches Konservatorium, besteht aus einer Kirche aus dem XII. Jahrhundert, dem Haus des Priors aus dem XV. Jahrhundert und angrenzenden landwirtschaftlichen Gebäuden, in denen heute Ausstellungen untergebracht sind. 2000 Jahre Geschichte konnten mit Hilfe von Ausgrabungen zurückverfolgt werden. Um das Kloster herum sind mehrere Themengärten angelegt. Jedes Jahr finden hier Austellungen, Vorträge, Workshops und Konzerte statt.
NOTRE-DAME-DE-LURE :
Die Kirche ist der einzige Teil, der vom ehemaligen Kloster Chalaisienne Notre-Dame de Lure übrig geblieben ist. Es wurde 1160 inmitten eines Buchenhains in einem unberührten Tal auf 1200 Metern Höhe errichtet. Ihre Einfachheit ist Zeugnis des geistlichen Willens nach Strenge, Armut und Reinheit. Vor der Abtei befindet sich ein herrlicher Platz umgeben von Schatten spendenden Linden und Walnussbäumen, von denen manche mehrere Hundert Jahre alt sind, und eine das ganze Jahr über Wasser spendende Quelle.
SAUVAN :
Das Schloss Sauvan wurde 1720 erbaut. Das « kleine Trianon der Provence » ist eines der wenigen Beispiele klassischer Architektur in der Provence. Dieses voll eingerichtete Schloss wurde von seinen jetzigen Besitzern vollkommen restauriert und kann besichtigt werden. In seinem groβen schattigen Garten befindet sich ein Teich, in dem schwarze Schwäne ansässig sind.
Veranstaltungen
|